Meine Jugend

Am 05.05.1987 bin ich in Waldbronn unter dem vielsagenden Sternzeichen Stier
geboren. Lange habe ich dann gemeinsam mit meiner Mutter in einem Vorort von
Baden-Baden gelebt. Nach dem Umzug nach Karlsruhe habe ich dann dort das
Gymnasium besucht und im Jahr 2007 mein Abitur gemacht.
Am liebsten verbrachte ich damals Zeit mit Freunden am Baggersee oder ging
meiner ersten großen Liebe nach: der Philosophie. Von den antiken
Philosophen bis Locke, über Kant bis hin zu Popper, Nietzsche und der „A
Theory of Justice” von John Rawls – ich habe sie damals bunt durcheinander
alle verschlungen – und gleichzeitig prägt das ein wenig meine
Perspektive auf Politik. Ich begeisterte mich zudem nicht nur für das
Werk meines Lieblingsdichters Erich Fried, besonders turbulente Phasen
sorgten auch für eine recht umfangreiche Sammlung selbstgeschriebener
Lyrik. In den späteren Jahren gingen die Phasen am Baggersee dann auch
auf exzessiven Feiern in geselligen Runden der Karlsruher Umgebung auf.
Turbulent waren viele Jahre meiner Schulzeit ohnehin, denn die zeichnete sich
besonders durch ein ausgeprägtes Misstrauen gegenüber jeglicher
Autorität und ständigem Infrage stellen von allem und jedem aus – sehr
zum Leidwesen meiner Lehrer.
Auch im sportlichen Bereich war mein Leben geprägt von großer Unruhe:
Neben Handball im TSD Durlach versuchte ich mich auch längere Zeit am
Kampfsport Ju-Jutsu, Kraftsport, Klettern und später sehr beständig
auf Snowboard und Skiern. Parallel gab ich lange Zeit mehrere Stunden pro Woche
Englisch-Unterricht an einer Förderschule für konzentrationsschwache
Kinder, trug Zeitung und Prospekte aus, wurde Schülermentor für
Informatik und war längere Zeit in der SMV aktiv.
Mein Studium
Dem lange Zeit angestrebten Philosophie-Studium bin ich dann später nach
langer Abwägung knapp entkommen. Begonnen habe ich dann ein Jura-Studium
und zwar 2007 an der Uni Mannheim, einer kleinen Universität mit
persönlicher Atmosphäre. Im gleichen Jahr wurde ich – zunächst
wie alle Schulvorschläge vorläufig – Stipendiat der Studienstiftung
des deutschen Volkes. Einige Philosophie- und Psychologievorlesungen habe ich
dann auch in den ersten Semestern hören können und bei jedem der
Stipendiaten-Stammtische leidenschaftlich mit anderen darüber gestritten.
Ungefähr zur selben Zeit arbeitete ich auch bei Professor Eibe Riedel am
Lehrstuhl für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht,
Völker- und Eurparecht. Außerdem wirkte ich als studentische
Hilfskraft unter anderem bei einer Habilitation im Themenbereich
„Förderalismus” mit.
Nach dem Grundstudium und der endgültigen Aufnahme in die Studienstiftung
des deutschen Volkes wechselte ich an die Universität Heidelberg und
studiere seitdem dort mit dem Schwerpunkt deutsches- und europäisches
Verwaltungsrecht.
Mein Leben
So oft wie möglich koche oder entspanne ich gemeinsam mit Freunden. Auch
ein gemeinsamer Fernsehabend mit meiner Freundin steht auf der Liste meiner
Lieblingsbeschäftigungen – Am besten mit ein paar guten Filmen wie z.B.
Club der toten Dichter, Matrix oder American Beauty (alternativ geht auch immer
eine entspannte Episode Two and a half men). Im Sommer geht es nach wie vor
gerne an einen Baggersee zum Grillen und Entspannen oder wenn in der Nähe
möglich zum Beachvolleyball. Ansonsten wird eine große Leidenschaft
von mir, nämlich für Gesellschaftsspiele aller Art, mit Ausnahme
gelegentlicher Pokerrunden von den meisten meiner Freunde leider nicht geteilt.
Über gelegentliche Ausnahmen freue ich mich deshalb umso mehr.
Ein unverzichtbarer Bestandteil meines Lebens ist außerdem Musik. Mein
Geschmack ist breit gestreut: Sowohl Klassiker von Curtis Mayfield, Marvin Gaye,
Queen etc., als auch Blumentopf, Clueso, Philipp Poisel, Mia und Curse höre
ich gerne. „Chill Out” und Soul, also alles von John Mayer, John Legend bis hin
zu Damien Rice und Patrice oder auch mal Bossa N’ gehört zu meinen
Favoriten. Aber natürlich gibt es in den richtigen Momenten auch
ausgewählt rockige Sachen von den Toten Hosen, den Ärzten, Blink 182,
The Kooks, den Red Hot Chili Peppers und Lenny Kravitz oder Dancehall-Tracks von
Seeed, die mich ansprechen. Auch Musicals sehe und vor allem höre ich
wahnsinnig gerne.
Auf meiner musikalischen Landkarte gibt es übrigens auch weiße
Flecken: Außer Paul Kalkbrenner und den Disco Boys habe ich nicht viel
für House übrig, was die Abendgestaltung unter musikalischen
Gesichtspunkten manchmal schwierig macht.
Jetzt wisst ihr schon ein bischen etwas über mein Privatleben – ich freue
mich auf ein persönliches Kennenlernen bei nächster Gelegenheit.